Selbstkritik in medialer Sichtbartkeit – darüber wird noch gesprochen werden müssen

Der BR (Bayrischer Rundfunk) Ableger Franken war in Fürth. Es wurde live berichtet aus der Gustavstrasse, der bekannten und beliebten Biermeile in der wunderschönen Altstadt (fast schon Ballermann, wenn man den Klägern gegen einen  Ausschank bis 23 Uhr glauben darf) . Diese Vergnügungsmeile, der Antrag auf eine Aufnahme in das Weltkulturbiererbe wurde von uns fristgerecht gestellt, ist nun stark gefährdet. Weitere inhaltliche Informationen lassen wir mal beiseite, obwohl die TA Keule bald alle Städte mit Biertischen und Aussenausschank betreffen wird.

Konspirativ haben wir spontan unseren Kader organisiert und sind mit unseren beliebten Plakaten (die Fürther sind hin und weg davon), welche uns die Sympatien der Souveräne nur so entgegenschleudern, in die Gustavstrasse gezogen. Parteitypisch orderten wir erstmal eine Runde Bier (1x Weizen; 1x Grüner & 1x Gutmann, den aus Versehen bestellten Yogitee lassen wir mal unerwähnt). In großer Freude und bibernd hatten wir die Kameras völlig vergessen. Unsere Plakate sollten in allen Stream der Liveschaltung zu sehen sein. Fazit: Ziel verfehlt.

Der Vorstand wird sich diesem unprofessionellen Verhalten auf der nächsten Sitzung ausführlich widmen. Die schuldigen PARTEImitglieder (der Schuldspruch ist schon geschrieben) werden tief in die Tasche greifen müssen und die Zeche des nächsten Stammtisches übernehmen müssen. Von 1000 Peitschenhieben, alternativ Stockschlägen, wurde noch einmal abgesehen. Im Wiederholungsfalle werden wir das Scharia-Recht barmherzig, katholisch vollziehen.

Jetzt die guten Nachrichten. Wir waren mehrmals im Bild. Die uninformierten Zuschauer werden unsere Statements für bekloppt halten, wir können aber versichern, dass die Fürther inhaltlich hinter uns stehen. Weltpolitik fängt in der Kommunalpolitik an! Auch jegliche Kritik, wir hören schon die Aufschreie, an dem verfehlten/missglückten Corporate Identity unserer wunderschönen Plakate, werden uns nur ein müdes Lächeln entlocken können. Der Fürther, ergo wir auch, tickt anders! Basta! Punkt! Ende!

Hier nun der Link zur besten Sendezeit gesendet, im Internet 24/7, mit der Die PARTEI Fürth:

Am besten gleich zur Minute 10 scrollen, da beginnt der Bericht, dann erstmals zu sehen ab Minute 16:27 (oben rechts im Bild), dann nocheinmal (TopBild!) ab Minute 17:34 und bis zum Ende. Minute 18:10 gefällt uns am Besten,….. und versprochen: nächstesmal gibts ein wenig mehr Äktion,…

Bayrischer Rundfunk Franken: Klick zum Film

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Über Kommissär für dadaistisches, Propaganda und Abwasser

Auf dem Gründungsparteitag der Die PARTEI Fürth wurde ich, mit überwältigender Mehrheit der Gründungsmitglieder, zum Kommissär für Dadaistisches, Propaganda und Abwasser gewählt (Kurzform: DPA). Es ist mir eine Ehre und erfüllt mich mit Stolz, dass man mir von der sehr guten Partei Die PARTEI, soviel Vertrauen entgegenbringt.
Ich verspreche der Konformität, dem Panzerparkplatz im Stadtpark, der Verlegung des Panama Kanals incl. der Papers durch die Fürther Altstadt, dem nervenden Storchengeklapper, der Schwalbenpest und vielen anderen Dingen die gerne unter den Rathausturm gekehrt werden den quijotischen Kampf zu erklären. Wer Wind sät wird Sturm ernten.
Sollten Sie Sorgen haben, Ihnen der Ihnen zugesicherte Lobbyist nicht erschienen sein, die VGN Ihnen das Biertrinken verboten hat oder, oder, oder,…. wenden Sie sich vertrauensvoll an mich oder Die PARTEI Fürth,…. wir haben viele Ohren für Ihre Anliegen und werden uns mit all der uns zur Verfügung stehenden Macht um diese, bei einem gutem fränkischen Bier, kümmern. Die Weiterleitung Ihrer Meldungen werden wir, für Sie natürlich kostenfrei, sofort an die interessierten Stellen (NSA; BND; das Kanzler; etc.) organisieren. Sie sehen, wir stehen auf dem Boden der jetzigen freiheitlichen, demokratischen Unordnung. Mehr Partei als bei uns geht nicht!
100% Lobbyistenfrei & Wahlversprechen sind das Plakat nicht wert auf dem sie gedruckt wurden.
Auf ein neues Fürth! Ohne Spassparteien! Ohne 2. Bundesliga!

Ein Gedanke zu „Selbstkritik in medialer Sichtbartkeit – darüber wird noch gesprochen werden müssen

  1. där Färdda

    Ich hab euch gesehen. Ihr wart der Hammer. Wo waren eigentlich die anderen Parteien? Nächstesmal wenn ich euch sehe gebe ich euch ein Bier aus.
    Där Färdda
    Hoch lebe die Gustavstraße!

    Antworten

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