Wir nehmen mal den Bericht zum LPT Bayern 2015 in die Mangel

Wir sind eine Partei weil wir eine Partei sind!

Besser und anschaulicher hätte es kein anderer Landesverband darstellen können. Leider, und das ist ab gestern anders, bekommt die Öffentlichkeit davon so gut wie nichts mit. Heimlich (Satire, im folgenden mit S abgekürzt) auf einem Campingplatz wurde das stärkste Organ einer Partei zusammengerufen. Es ging um eine neue Satzung (so was ähnliches wie die Bibel), um einen neuzuwählenden Vorstand und ein paar Anträge (S). Geladen waren 1.500 Mitglieder aus Bayern. Jeder ein Souverän, jeder ein aktives (S) Mitglied, jeder mit Begeisterung (S) dabei. Es kamen so viele wie noch nie. Es war gigantisch. Das Zelt platzte aus allen Nähten (S). Man saß gemütlich in der Sonne und lies sich den Wamst bescheinen. Das Bier floss und der Alkoholpegel pendelte sich auf Normaleins (S) ein. Nach der Akkreditierung stand fest, 34 (S) Mitglieder waren gekommen. 2,333333% hatten Lust auf Parteitag. Ein Wahnsinnserfolg, was sicherlich auch an der gut gewählten Location lag (S) und an dem offenen Zeitfenster, da der LPT ja erst um die Mückenzeit 1800 eröffnet werden sollte. Leider, leider kam etwas dazwischen. 34 Mitglieder zu akkreditieren geht nun mal nicht in einer Stunde (S). Aber dann, so gegen 1900 ging es endlich los. Grussreden, schlechtere wie eine falsche, wurden gehalten, ein Versammlungsleiter  gewählt und diskutiert, wie man die 39 Anträge, die fristferecht eingereicht wurden, bewerkstelligen konnte. Nachdem im Vorfeld schon von Herrn Sandner gedroht wurde, er stelle einen Antrag, dass über die Anträge zusammen abgestimmt wird, wenn es nicht weniger würden, und er auf den Hinweis, es werden weniger ob er jetzt seinen Antrag nicht stellen würde, er bockig wurde und dieses nicht versprechen wollte. Erst auf Intervention des Landesvorsitzenden Baden Württembergs und Bundesvorstandsmitglieds Peter Mendelsohn konnte Herr Sandner von seiner Schnapsidee und seiner undemokratischen Handlungsweise abgebracht werden. Welch ein Glück, dass dieser PARTEImann zur rechten Zeit am rechten Ort war. Dann las der Versammlungsleiter die Anträge mit kryptischen Nummern vor, vergab auch gleich noch eine Abstimmungsempfehlung an die Mitglieder (war immer dagegen) und bat um Stimmumgabe. Die Ergebnisse der Abstimmungen waren klar. alle bis auf einen, weil ansonsten ein Formfehler in der neuen Satzung eingezogen wäre, wurden ratzfatz, durchgewunken. Nicht einmal die Titel wurden vorgelesen, man stimmte über Nummern ab. Kann man machen, sollte man aber nicht. Ganz schlechter Stil. Dann kamen die Anträge des Nochvorstandsmitglieds Axel Wilhelm dran. Hier wurde nun ein Geschäftsordnungsantrag gestellt, dass die Anträge auf einem späteren Parteitag behandelt werden sollten. Wohlgemerkt waren es fast alles Anträge zur neuen Satzung, die so nie durchgewunken werden durfte. Der Antrag, oh Wunde,r wurde angenommen und alle Anträge waren mit einem Federwisch vom Tisch.

Ach so, ich muss noch einflechten, und bitte sehen sie mir nach, dass ich nicht ins Detail gehen werde, dass der Vorstand, der alte, entlastet werden musste. Das ging schnell und war eine Farce sondersgleichen. Festzuhalten bleibt, er wurde nicht einstimmig entlastet, es gab Gegenstimmen, keiner kann sagen wir hätten nicht gewarnt!

Dann sollte über die neue Satzung abgestimmt werden. Ich stand auf und wehrte mich mit Händen und Füßen (S) gegen diese Satzung und erklärte, dass sie in dieser Form nicht dem Parteiengesetze entspreche. Ich schrie und brüllte, das Zelt war groß und die Nebengeräusche gigantsich, und dann kam wieder Mendelsohn auf die Bühne und flüsterte den Satzungsdurchkloppern etwas ins Ohr. Die Sache war klar, diese Satzung bedurfte der Nachbesserung und Anträge, die die Fehler hätten ganz einfach beheben können, wurden ja im Vorfeld mit  Nichtachtung und Lächerlichmachung in die Tonne getreten. Es kam zur Abstimmung über die neue Satzung und ein lichter Moment der Mitglieder schaffte das Unmögliche. Die Satzung wurde abgelehnt. Es lebe die Satzung von 2013!

Dann sollte der neue Vorstand gewählt werden. Draußen wurde es immer dunkler und wir waren draußen. Ein Gewitter hatte sich angekündigt. Die Zeit wurde knapp. Da schlug Herr Sandner eine Blockwahl vor und der Vorstand hätte da einen Vorschlag. Wieder ergriff ich das Mikro und emotionalisierte meine Unmut über diesen Versuch die Wahl zu steuern. Welche Chance hätten eventuelle Widerständler, Erneuerer, PARTEIfreunde gehabt jetzt noch geeignete Kandidaten zu finden eine ganzen Vorstand zu bestücken. Es kam wie es kommen mußte, man stimmte ab. Die grünen und die roten Stimmzettel hielten sich fast die Waage doch die Mehrheit war für Blockwahl. Meine Mundwinkel gingen enttäuscht nach unten. Doch dann verkündete Wahlleiter Mendelsohn, der Antrag auf Blockwahl wurde abgelehnt die nötige 2/3 Mehrheit wurde nicht erreicht.

Von wem wurde uns dieser Mann geschickt. Man darf behaupten ohne ihn wäre der ganze LPT in einer Katastrophe geendet. Das zum Thema gut arbeitender Vorstand!

Doch unser Moral war am Boden. Wir wurden vorgeführt, ausgetrickst und nicht ernst genommen. Die Mitglieder mit der Situation überfordert wählten aus Unwissenheit was ihnen vorgeschlagen wurde. Wir hatten nur eine Chance, Axel auf den Posten des Schatzmeisters zu wählen. Der Wahl begann und alles nahm seinen Lauf. Dann wurde der Schatzmeister gewählt. Axel gegen den Vorschlag des Sandner Clans. Wir verloren auch diese Wahl. Und jetzt hatten Sandner & Co. die Macht gesichert. Kein Vertreter von uns war im Vorstand vertreten. Mitgleider waren reingewählt worden, die noch keine einzigen Satz von sich gegeben hatten (auf dem LPT) und von denen man auch sonst nichts, aber auch gar nichts hört. Aber all dies eint diesen Clan, sie geben keine Widerworte und erwarten die Streicheleinheiten des großen Sandners. Es wurde noch der politische Geschäftsführer gewählt und dann war Schluss. Das Gewitter hatte uns erreicht. Der Parteitag, dieser gloreiche nicht erste OPEN AIR PARTEITAG, mußte sich der Wassermassen geschlagen geben. Nach einer Stunde Pause machten sich die ersten auf den Weg nach Hause.

Wie ich am Tag darauf erfahren durfte wurde dann irgendwann der LPT abgebrochen. Der neue Vorstand konnte nicht vollständig gewählt werden, die Satzung war ja eh nicht angenommen und kurzum, viele hatten es so kommen sehen.

Nun treffen wir uns alle wieder in naher Zeit. Mal schauen welcher göttliche Ort den Granden nun einfallen wird die Mitgliedermassen in Bewegung für einen LPT zu begeistern.

Ich bedanke mich auf das Allerherzlichste über die Anwesenheit diverser Mitglieder des Bundesvorstandes. Ihr habt alles mit ansehen dürfen. Ihr könnt euch ein Bild über die Bayern machen. Ihr habt beide Seiten erleben dürfen und ihr habt Austrittserklärungen, aus unseren Reihen, entgegennehmen dürfen. So macht die nächste Bundesvorstandssitzung Spass.

Und mein wirklich ganz besonderer Dank gilt Peter Mendelsohn. Ich habe ihn erst auf dem LPT kennen lernen dürfen, glaube aber einen Menschen getroffen zu haben mit dem man reden kann, der zuhört und der keine Bösartigkeiten über seine Mitglieder verbreitet. Der es schafft über 100 Mitglieder zu einem LPT zu bekommen. Der uns vor Schlimmen bewahrt hat. Kein einziger unserer Granden hat dieses auch nur im Ansatz geleistet.

Ich bleibe dabei, dieser Vorstand hat in Gänze versagt. Er wird nun alles tun seine Verleumdungspolitik voran zu treiben, seine Macht, was für ein ekeliges Wort, zu festigen und zu behaupten. Er wird die Austritte einzelner Mitglieder weiter bejubeln, eine Desinformationspolitik betreiben und versuchen mit scheinheiligen Lippenbekenntnissen die Mitglieder auf seine Seite zu ziehen. Darf er tun. Nur lasst mich, uns in Ruhe. Wir glauben euch kein Wort mehr, so ihr denn überhaupt etwas zu sagen habt.

Wehrt euch mit Lügen und Verleumdungen gegen die Anfragen die auf euch zustürmen. Leider für euch waren wir nicht alleine und alle konnten es sehen und hören. Euer Lügengebilde ist schon am Zusammenfallen. Und leider treibt ihr es nicht satirisch, das hätte Stil. So lasst uns bald wieder treffen um die Schlacht ums letzte Bier.

Und sollten wir siegreich aus dieser treten wird Bayern ein anders sein. Die CSU wird ihre Macht als nächste abgeben müssen. Wir sind die neuen Empfänger dicker Lobbyistenzuwendugen. Da führt mit uns kein Weg vorbei. Und ein Elmau ohne uns wird es auch nicht mehr geben. Versprochen!

Wählt die Alternative! Sie ist besser als das Orginal!

Und der Wahrheitsfindung dienend, hier nun der Text auf der Webseite des Landesverbandes zum LPT 2015.

Die können einfach besser schreiben (S):

 

Aktuelle News vom Landesparteitag 2015 am Weicheringer See

Vom 4.-7.6.2015 fand am Weicheringer See das beliebte Openair Camp der Partei Die PARTEI unter Mitwirkung und Unterstützung der Hinternjugend statt. Für den Tag X (6.6) wurde der Landesparteitag vorbereitet, startete bei bestem Sonnenschein und musste wegen starkem Gewitter bei den Neuwahlen abgebrochen werden. Somit wird ein weiterer Landesparteitag stattfinden, um einen neuen Landesvorstand einzusetzen.

Ausrichter und Organisator war wieder einmal Bernd Sandner mit seinen wackeren Gesellen und Gesellinnen. Das Camp war liebevoll hergerichtet und erfüllte alle Wünsche (Strom für Kühlschrank, Handy aufladen, Musikboxen, Tische, Stühle, hunderte von Tragl Bier, Wasser, Cola und Kaffee mit Kaffeemaschine, frische Semmeln, Frühstücksei und und und). Die Teilnehmer aus nah und fern genossen das sonnige Wetter bei 30° und erholten sich vom täglichen Allerlei und bis zum Start des Landesparteitages von schwierigen Richtungsdiskussionen, Anträgen und so manchem Bier.

Am 6.6. waren zumindest die Camp-Teilnehmer genügend ausgeruht, um den Landesparteitag entspannt entgegen zu sehen. Mit etwas Verspätung startete er um 19:00 Uhr, da die Akkreditierung sich etwas in die Länge zog, welche bereits um 17:00 Uhr stattfand. Die Teilnehmer wurden vom Landesvorstand begrüßt und erhielten besondere Aufmerksamkeit durch die angereisten Bundesvorstandsmitglieder Martina Werner, Tom Hintner, Leo Fischer und Peter Mendelsohn, die das Publikum ebenfalls mit einer an Bremen gerichteten Rede durch Leo Fischer (ehem. Chefredakteur der titanic) auf herzlichste grüßten, den Landesparteitag verfolgten und den Versammlungsleiter bei offenen Fragen unterstützten.

Als Versammlungsleiter wurde Gerd Bruckner gewählt, der durch den Abend führte und so manchen Redeschwall kurzfristig unterbrechen durfte, um die Gemüter zu beruhigen. Als unparteiischer Wahlvorstand wurde Perter Mendelsohn gewählt, den zwei Mitglieder in seiner Arbeit unterstützten.

Der noch nicht schriftlich veröffentlichte Rechenschaftsbericht und Kassenbericht wurden von den zuständigen Vorstandsmitgliedern in altbewährter Weise vorgetragen, so dass eine Entlastung des Vorstandes durch die abstimmungsberechtigten Mitglieder erfolgte. Die schriftliche Niederlegung erfolgt hier im PARTEI Web in kürze.

Bei der Verlesung der rechtzeitig eingereichten 36 (sechsunddreissig) Anträge zur Satzungsänderung und andere satirisch angehauchte Anträge, die sinn und weniger sinnvoll waren, wurden ausgiebig diskutiert, zurückgenommen, abgesegnet und dann nach eingehender Erörterung durch die abstimmungsberechtigten Mitglieder an den Landesvorstand zurückgegeben, mit der Bitte, diese Änderungsanträge zu einem späteren Zeitpunkt (z.B. nächster Landesparteitag) zur Abstimmung vorzulegen.

Bis dahin können der Landesvorstand und die Antragsteller den Versuch unternehmen, so lautet wohl der Auftrag der Mitglieder, eine neue Satzung gemeinsam zu erarbeiten, die dem notwendigen Stand der Dinge entsprechen und mit der Rechtslage konform gehen. Es gilt bis dahin die alte Satzung von 2013.

Die neue und wichtige Schiedsgerichtsordnung wurde einstimmig angenommen, respektive wurde aus Vereinfachungsgründen die Schiedsgerichtsordnung des Bundesverbandes akzeptiert und gilt nun auch für den Landesverband.

Die sich daran anschließenden Wahlen zu einem neuen Landesvorstand wurden zackig durchgezogen, doch es half alles nichts. Ein schweres Unwetter machte diesen Wahlvorgang zunichte, so dass die Wahlen zum neuen Landesvorstand abgebrochen werden mussten. Somit sind die bisherigen Mitglieder des Landesvorstands kommisarisch im Amt und führen die Geschäfte bis zur Wahl eines neuen Vorstandes weiter.

Der Landesverband zählt, so war zu hören, 1550 Mitglieder in Bayern. Bilder vom Camp und Landesparteitag findest Du, wenn du Dich eingelooged hast.

Das Protokoll wird nachgereicht.

In Kürze erfolgt die Einladung zum Landesparteitag Teil 2 ! In der Zwischenzeit wird die Satzung mit den Anträgen und Änderungen geprüft, so dass diese dann dort zur Abstimmung gebracht werden können. Die Teilnehmer werden dann, so Gott hilft, die neuen Vorstandmitglieder wählen, auf dass eine geordnete Arbeit erfolgen kann.

Hinweis: Alles was in der Satzung steht ist ein MUSS. Alles was in einer zukünftigen Geschäftsordnung für die tägliche Arbeit steht, ist sinnvoll.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Bayern und der Vorort, Franken abgelegt am von .

Über Kommissär für dadaistisches, Propaganda und Abwasser

Auf dem Gründungsparteitag der Die PARTEI Fürth wurde ich, mit überwältigender Mehrheit der Gründungsmitglieder, zum Kommissär für Dadaistisches, Propaganda und Abwasser gewählt (Kurzform: DPA). Es ist mir eine Ehre und erfüllt mich mit Stolz, dass man mir von der sehr guten Partei Die PARTEI, soviel Vertrauen entgegenbringt. Ich verspreche der Konformität, dem Panzerparkplatz im Stadtpark, der Verlegung des Panama Kanals incl. der Papers durch die Fürther Altstadt, dem nervenden Storchengeklapper, der Schwalbenpest und vielen anderen Dingen die gerne unter den Rathausturm gekehrt werden den quijotischen Kampf zu erklären. Wer Wind sät wird Sturm ernten. Sollten Sie Sorgen haben, Ihnen der Ihnen zugesicherte Lobbyist nicht erschienen sein, die VGN Ihnen das Biertrinken verboten hat oder, oder, oder,.... wenden Sie sich vertrauensvoll an mich oder Die PARTEI Fürth,.... wir haben viele Ohren für Ihre Anliegen und werden uns mit all der uns zur Verfügung stehenden Macht um diese, bei einem gutem fränkischen Bier, kümmern. Die Weiterleitung Ihrer Meldungen werden wir, für Sie natürlich kostenfrei, sofort an die interessierten Stellen (NSA; BND; das Kanzler; etc.) organisieren. Sie sehen, wir stehen auf dem Boden der jetzigen freiheitlichen, demokratischen Unordnung. Mehr Partei als bei uns geht nicht! 100% Lobbyistenfrei & Wahlversprechen sind das Plakat nicht wert auf dem sie gedruckt wurden. Auf ein neues Fürth! Ohne Spassparteien! Ohne 2. Bundesliga!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.