Die Parteifahrt zum Parteitag

Man stelle sich einen Roadtrip vor. Einen Krassen. Allerdings ohne Straße.


Der GröVaZ und sein Bundesvorstand haben zum BundesPARTEItag in die Parteischule Erfurt geladen. Die Köpfe des Kreisverbandes Fürth meditierten tagelang ob man einen Trip in die Zone durchführen könne. In ihrer unendlichen Weisheit erkannten sie, dass wahre Anführer niemals auslernen und entschlossen sich für das Fürther Wahlvieh noch einmal die Schulbank zu drücken.
Der Plan war so simpel wie genial: Eine erste Truppe angeführt von unserem Vorsitzenden sollte um 15 Uhr gen Norden aufbrechen um das unbekannte Territorium auszuspähen und einen Platz zum Aufschlagen unseres Lagers für die Nacht ergaunern. Nach der Arbeit (Aufgemerkt! Einige Parteimitglieder haben Jobs!) sollte eine 2. Gruppe nachziehen. Einem fabulösen Wochenende, gefüllt von geiler Politik in grauen Anzügen stand nichts im Wege. 

Hier ein kleiner “Tripbericht”:

  • Freitag:
    15:00 Tetris
    15:15 Abfahrt
    15:17 Halt, STOP! Bier kaufen.
    15:20 Jetzt aber Abfahrt

    Die Anreise

    Völlig losgelöst von der Erde

    15:25 nice Mukke anmachen
    15:45 Verfahren! Mist! Kleiner Merksatz: fährst du auf die Sonne zu fährst du nach Süden du Depp!
    15:55 Endlich auf dem richtigen Weg. 

    16:12 Pipi Pause
    16:20 Noch mehr abgefuckte Mukke

    16:30 Wichtige geheime hochpolitische Absprachen, die ich hier leider nicht veröffentlichen kann.
    18:30 Ankunft in Erfurt und überwältigender Empfang durch die Genossen mit der Parteihymne

 

Ok, ich merke gerade wie langweilig es doch ist die Geschehnisse chronologisch wieder zu geben. Also fuck it up!
Als wir uns wieder innerhalb von Raum und Zeit bewegten schauten wir uns an, dann das ganze Zimmer. (Sandner) Leider konnte sie uns nicht erlauben auf der Wiese vor dem Haus zu zelten, dafür hatte sie etwas noch viel besseres, zwei Zimmer mit dem originalen DDR Interieur und einem wunderschönen Blick über die Stadt. 

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Große Tage bedürfen großer Männer

Während unserer Diskussion über einen möglichen EU-Beitritt Nordkoreas wurden wir jäh von einer jungen Göre unterbrochen, welche nach der Aufmerksamkeit Sonneborns lechzte. (Ist) Diese  5-Minutenterrine schmeckte eigenartig. (Ein) Wir dachten uns nichts dabei und gingen in das Plenum. (Kolossales) In Der Altstadtbar Noah fanden wir hunderte gleichgesinnte, unter anderen den Herrn Sonneborn und seinen Assistenten Hoffmann.

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Der Blick aus dem Fenster, auf das triste Grün der Stadt

“wer sind wir? was tun wir hier? wo sind wir?” (Arschloch) Bezüglich des Rumgebitche wegen der Plakatfarben in Fürth bestätigte der GröVaZ uns darin unser “eigenes Ding” zu machen, solange wir das Gefühl haben die Leute damit besser abzuholen. (Man) Am Empfang begrüßte uns eine Dame des Namens Veronika mit einem bezaubernden Lächeln und Thüringer Akzent. (Sollte) Als es um die Parteienfinanzierung ging bekamen wir Panik und gingen wieder auf unser Zimmer. (Ihn) Unser Vorsitzender stellte dann die wichtigen Fragen: Der Stuttgarter Genosse wahr sehr nice. (Unbedingt) Um 12 Uhr schafften wir es endlich die anderen zu wecken und kamen gerade noch rechtzeitig zur Akkreditierung und der anschließenden Demo. (Aus) Eiskalt ließ der Mann mit den blauen Augen sie abblitzen, sehr beeindruckend welche Routine er da an den Tag legt. (Der) Wir haben sehr viel Werbung gemacht für unser Flunkyballtounier und hoffen auf Teams aus ganz Deutschland. (Partei) Als gäbe es nichts selbstverständlicheres begrüßten wir den GröVaZ und trugen ihm unsere Anliegen vor. (Ausschließen) Sabbernd saß er da und  er lachte! 

Dann sind wir nach Hause gefahren.

Ein Gedanke zu „Die Parteifahrt zum Parteitag

  1. Kommissär für dadaistisches, Propaganda und Abwasser

    Fehlerberichtigung!
    Es waren drei Pinkelpausen in Auto Numemr 1.
    Die Musik kam aus der Vergangenheit und ist bekannt unter dem ANmen “Neue Deutsche Welle”.
    Man huldigte mehr dem Gott des Bieres als dem GröVaZ.
    Die Sitzung im dunkelen Biergarten wurde unterschlagen.
    Die großartige Geschenkaktion des KV Fürths wurde ebenfalls nicht erwähnt, mit keiner Nadel.

    Der Rest war stimmig und entsprach in Inhalt und Form den Begebenheiten.

    Nächstes Jahr wieder BPT, selbe Truppe, selbe Äktion!

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