Donald Trump: Dawn of the Orange

Als mächtigster Mann der Welt genießt man viele Rechte. Eigentlich hat man auch viele Pflichten, aber Rechte zu haben macht 1. mehr Spaß und bringt 2. mehr Pussy.

Die harsche Kritik am Einreiseverbot der USA (für Menschen aus aus dem Iran, Sudan, Syrien, Libyen, Somalia, Jemen und dem Irak) findet aktuell ihren Höhepunkt, weil ein fünfjähriger Junge über fünf Stunden am Flughafen festgehalten wurde – in Handschellen.

Auf Twitter äußerte sich Donald Trump zu dem Vorfall wie folgt:

”What do I care? That boy should better have thought becoming a muslim through. He knew we don’t like his kind in the land of the free.”

Zu Deutsch:

”Was interessiert mich das? Dieser Junge hätte sich besser überlegen sollen, ob er ein Muslim wird. Er wusste genau, dass wir Seinesgleichen im Land der Freiheit nicht mögen.”

Zu der Tatsache, dass der Kleine (noch) amerikanischer Staatsbürger ist, äußerte sich der orangefarbene Staatschef (noch) nicht.

Blicken wir zur geplanten Mauer nach Mexiko. Mexikaner sind wie Muslime, zumindest von der Farbe her. Was die aber noch viel gefährlicher macht ist, dass sie die direkten Nachbarn des ”home of the brave” sind. Da die Maschendrahtzäune und Grenzpatrouillen nicht mehr ausreichen, um auch die bereits Übergesiedelten ausreichend zu drangsalieren muss eine Mauer her. Und wer zahlt?

Der Burritomusel! Der weigert sich aber, also muss ein heiliger Kreuzzug von Strafzöllen, explodierenden Visagebühren und Steuern auf Auflandsüberweisungen gezogen werden. Wirtschaftlich nachvollziehbar, sozial fragwürdig und vong Machtlevel her unerreicht.

Wir werden ihm weiterhin auf seine kurzen Weißwurschtgriffel glotzen und berichten.

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